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Langfristig konzipiert, dynamisch umgesetzt

Die pensionskasse pro ist eine teilautonome Sammelstiftung. Die Risiken für Invaliditätsleistungen und Todesfälle sind bei einer Versicherungsgesellschaft rückversichert. Die Alterskapitalien werden dynamisch, aber konservativ verwaltet. Somit ist auch ein höherer Aktienanteil (20 bis 25 Prozent) in unserem Portfolio zu finden. Dies erlaubt auch im Falle von Volatilität an den Märkten langfristig einen höheren Ertrag. Bei der Kapitalanlage besteht ein geschlossener Kreislauf: Die Mittel der beruflichen Vorsorge, inklusive deren Erträge, verbleiben in der Stiftung und kommen ausschliesslich den Versicherten zu Gute.

Eine Unterdeckung ist grundsätzlich möglich. Unterschreitet diese jedoch die Schwelle von 90 Prozent, werden unverzüglich Sanierungsmassnahmen eingeleitet. Um eine Unterdeckung langfristig zu vermeiden, werden aus den Überschüssen unter anderem Wertschwankungsreserven gebildet.

Im Gegensatz zur so genannten Kapitalgarantie der Lebensversicherungsgesellschaften – die nur einen bestimmten Prozentsatz der Einlagen abdeckt und im Rahmen derer 10 Prozent des Anlageertrags an die Versicherung abgeführt werden – trägt das Anlagemodell der Sammelstiftung der pensionskasse pro das Potenzial für höhere Erträge bei geringerem Kosten- und Verwaltungsaufwand.

Verzinsung

Der Stiftungsrat der pensionskasse pro legt den Zinssatz für das laufende Jahr jeweils im Dezember fest. Dabei stützt er sich auf die Prognose für das Jahresergebnis sowie auf folgende Grundsätze: Liegt der voraussichtliche Deckungsgrad der Stiftung über 97,5 Prozent, dann werden die Altersguthaben mit dem vom Bundesrat festgelegten BVG-Mindestsatz verzinst. Liegt der Deckungsgrad zwischen 90 und 97,5 Prozent, kann der Stiftungsrat eine Minderverzinsung oder sogar eine Nullverzinsung beschliessen. Bei einem Deckungsgrad unter 90 Prozent werden unverzüglich Sanierungsmassnahmen eingeleitet.

Interest Rate Restructuring Graph

Überschussmodell

Überschüsse dienen einerseits der Bildung von Reserven, um der Volatilität an den Märkten entgegenzuwirken. Andererseits werden sie im Rahmen der Überschussverteilung an die Versicherten ausbezahlt. Gemäss Reglement der pensionskasse pro wird der Ertragsüberschuss der Stiftung ab einem Deckungsgrad von 105 Prozent je hälftig auf die Wertschwankungsreserven der Vorsorgewerke (gewichtet) und auf die Wertschwankungsreserven der Stiftung verteilt. Ab einem Deckungsgrad von 112,5 Prozent wird der Reingewinn vollständig den freien Mitteln der Vorsorgewerke gutgeschrieben, welche von den Vorsorgewerken autonom für Ihre Versicherten verwendet werden können.

Surplus Model Graph

Vertragsauflösung

Wird ein Anschlussvertrag aufgelöst, und der Deckungsgrad des Vorsorgewerks liegt unter 97,5 Prozent, dann wird die Austrittsleistung im Umfang der Unterdeckung reduziert (im Anrechnungsprinzip). Dabei dürfen die obligatorischen Altersguthaben nicht geschmälert werden. Vorhandene Wertschwankungsreserven oder freie Mittel des Vorsorgewerks werden zur Reduktion oder Eliminierung des Fehlbetrags herangezogen. Liegt der Deckungsgrad zwischen 97,5 und 105 Prozent, hat das Vorsorgewerk Anspruch auf die freien Mittel. Bei einem Deckungsgrad von mehr als 105 Prozent werden anteilsmässig die Wertschwankungsreserven sowie die freien Mittel der Stiftung mitgegeben.

Graph Termination of Contract Graph

Anlagen

Eine Anlagestrategie in der beruflichen Vorsorge hat langfristigen Charakter und trägt den Bestimmungen der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden-vorsorge (BVV2) Rechnung. Dabei stehen Sorgfaltspflicht, Sicherheit und Diversifikation im Vordergrund. Ein wichtiges Ziel ist es, langfristig eine angemessene und möglichst stabile Rendite für die Destinatäre zu erwirtschaften, um jederzeit den Leistungs- und Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können.

Es ist Aufgabe des Stiftungsrats, die Anlagestrategie und die Bandbreiten der Anlagekategorien festzulegen. Die Anlagestrategie der pensionskasse pro ist konservativ ausgelegt. Sie wird jährlich vom Stiftungsrat zusammen mit dem Investment Committee mit Hilfe eines Asset und Liability Modells (ALM) überprüft. Für taktische Entscheidungen gibt der Stiftungsrat dem Investment Committee Bandbreiten pro Anlagekategorie vor.

Die Anlagestrategie der pensionskasse pro orientiert sich am BVG-25-Index 2000 der Genfer Bank Pictet und Cie. Sie ist ähnlich konservativ wie der Index, welcher sowohl übermässige Gewinnsteigerungen als auch massive Kursverluste ausschliesst. Das langfristige Ziel ist, den BVG-25-Index 2000 bei vergleichbarem Risiko zu übertreffen. Zurzeit beansprucht die pensionskasse pro die Freiheit, vom relativ stark in Obligationen gewichteten BVG-25-Index 2000 abzurücken, um mit einem ausgewogeneren Balanced-Portfolio-Ansatz auf nachhaltige Weise die Rendite zu verbessern.

Anlagekategorie Bandbreite Strategie Benchmark*
Min. Max.
Geldmarkt 0% 10% 5% 0%
Obligationen CH 0% 40% 10% 60%
Obligationen Welt 0% 20% 5% 15%
Wandelanleihen 0% 8% 5% 0%
Darlehen und Hypotheken 0% 10% 0% 0%
Aktien Schweiz 0% 20% 11% 10%
Aktien Welt 0% 20% 11% 15%
Immobilien Schweiz 20% 35% 33% 0%
Alternative Anlagen 0% 30% 20% 0%
* Pictet BVG-25 Index 2000

Die neuesten Kennzahlen, unter anderem die Rendite und der Deckungsgrad, sind hier ersichtlich:

Monatliche Rendite/Deckungsgrad

Jahr Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez YTD YTD Bench DG
2017 0.24 1.17 0.64 0.81 0.38 -0.26 1.06 -0.04 4.05 3.72 104.2*
2016 -0.87 -0.89 0.63 0.54 0.99 -0.51 0.92 0.60 0.15 -0.34 0.30 0.86 2.51 2.64 101.4
2015 -2.18 2.54 0.42 0.14 0.14 -1.27 1.73 -1.61 -0.66 2.07 1.25 -1.13 1.31 0.50 101.7
2014 -0.02 0.94 0.44 0.50 1.20 0.17 0.22 1.00 0.35 0.38 1.01 0.45 6.81 9.45 105.8
2013 1.60 0.77 1.07 0.91 0.45 -1.89 0.92 -0.36 0.97 1.23 0.36 -0.06 6.07 4.43 102.0
2012 1.11 0.94 0.43 -0.20 -0.47 0.79 1.55 0.49 0.69 0.08 0.52 0.47 6.57 7.58 98.01)
2011 1.27 0.51 -0.46 0.03 -0.42 -1.14 -2.85 -1.12 0.65 1.75 0.20 1.17 -0.94 1.61 95.4
2010 0.15 0.93 0.77 0.50 -0.32 -2.41 1.42 -0.90 1.09 1.23 -0.94 -0.01 1.44 1.31 97.2
2009 -0.49 -2.25 1.46 3.03 0.67 1.16 2.80 1.23 0.83 -0.38 0.63 0.80 9.89 11.74 97.3
2008 -2.06 -0.70 -1.90 1.28 0.05 -2.05 1.08 1.19 -3.21 -3.62 2.43 -1.01 -8.49 -9.88 91.0
YTD = Rendite seit dem 01.01. des Kalenderjahres
Bench = Benchmark, Vergleichsindex Pictet BVG 25 Index 2000
DG = Deckungsgrad
* Geschätzter Deckungsgrad
1) Ausgewiesener Deckungsgrad per 31.12.2012 unter Berücksichtigung der Senkung des technischen Zinssatzes von 3.5% auf 2.5%. Ohne Senkung hätte der Deckungsgrad über 100% betragen.
Anlagestrategieprozess der pensionskasse pro (PDF)

Quartalsübersicht Deckungsgrad

Jahr DG
31.03.2011 98.1%
30.06.2011 96.4%
30.09.2011 93.0%
31.12.2011 95.4%
Jahr DG
31.03.2012 97.3%
30.06.2012 97.6%
30.09.2012 99.9%
31.12.2012 98.0%1)
Jahr DG
31.03.2013 100.9%
30.06.2013 100.0%
30.09.2013 101.1%
31.12.2013 102.0%
Jahr DG
31.03.2014 102.8%
30.06.2014 104.0%
30.09.2014 105.1%
31.12.2014 105.8%
Jahr DG
31.03.2015 105.9%
30.06.2015 104.2%
30.09.2015 102.9%
31.12.2015 101.7%
Jahr DG
31.03.2016 99.8%
30.06.2016 100.3%
30.09.2016 101.4%
31.12.2016 101.4%2)
Jahr DG
31.03.2017 103.0%
30.06.2017 103.5%
30.09.2017  
31.12.2017  
1) Ausgewiesener Deckungsgrad per 31.12.2012 unter Berücksichtigung der Senkung des technischen Zinssatzes von 3.5% auf 2.5%. Ohne Senkung hätte der Deckungsgrad über 100% betragen.
2) Ausgewiesener Deckungsgrad per 31.12.2016 unter Berücksichtigung der Senkung des technischen Zinssatzes von 2.5% auf 2.25%.

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